Neuerungen Telegrafenberg | 25.06.25

aus der Austausch-Gruppe

im gestrigen Bauausschuss wurde erstmalig das Projekt für den angedachten Campus auf dem Brauhausberg vorgestellt (…).

Als Nachbarschaftsinitiative haben wir in einem Redebeitrag konstruktive Fragen gestellt und unsere Wünsche nach Nachhaltigkeit, Transparenz und Partizipation erläutert.

Die Verwaltung plant vorerst Informationen zu sammeln und hat (anders als in anderen Projekten) keine frühzeitige Beteiligung vorgesehen, auf der anderen Seite werden aber beschleunigte Verfahren angestrebt.

Hier kommt die neue Initiative ins Spiel

Von daher organisieren wir die Beteiligung selbst und laden euch und alle Interessierten hiermit ganz herzlich ein zur offenen Zukunftswerkstatt um unser aller Ideen für das Quartier zusammenzutragen.

Wir beginnen mit einer Information zu allen Bereichen und freuen uns möglichst viele von euch im neugebauten Teil der Comeniusschule (Zugang dieses Mal über den Finkenweg!) begrüßen zu können!

Den Einladungsflyer für Sonntag den 13.07.25 um 13 Ihr fügen wir euch schon mal [in der Austausch-Gruppe] an. Der wird die nächsten Tage auch gedruckt und dann verteilt.

Neuerungen Telegrafenberg | 02.06.25

Informationen sind der Austausch-Gruppe entnommen

[am heutigen Tag] wurde von der Uni Potsdam, dem Land Brandenburg und der Hasso Plattner Foundation ein Letter of Intent, also eine Absichtserklärung unterzeichnet und um 15 Uhr auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Die vielleicht wichtigsten 2 Punkte sind vereinfacht gesagt:

1) Die HP Foundation erwirbt in den kommenden 10 Jahren vom Land Brandenburg stückweise Flächen und Gebäude am Campus Griebnitzsee, um sie zu renovieren und das ansässige Informatikinstitut HPI zu verdoppeln (von 1.000 auf 2.000 Studenten).

2) für die weichenden Fakultäten (Jura & Sozialwissenschaften) wird die HPF auf dem Brauhausberg im Hinterhof des Kreml 5-6 neue Gebäude bauen und somit Platz für 5.000-6.000 Studenten schaffen, der Kreml wird natürlich denkmalgeschützt mit saniert.

Dazu dann folgende Informationen

Als [Nachbarschaftsinitiative] hat uns [die] erste Presse Ankündigung gestern erreicht, wir waren in den letzten Wochen in Vorbereitung einer Zukunftswerkstatt (s.o.) für euch alle für den Kreml und alle Flächen in unserer Nachbarschaft. Werden uns in den kommenden Tagen erstmal weiter informieren und sortieren und halten euch updatet, wenn/wie wir aktiv uns und euch alle einbringen können.

Neuerungen Telegrafenberg | 06.05.25

Aus der Austausch-Gruppe

Die Planungen zum alten Telekomgelände, der Verkauf des alten Landtags und die von der SPD im Bauausschuss als Wunsch formulierte Gesamtstädtische Planung für unser Wohnquartier bringt uns dazu selbst aktiv zu werden mit einer „Zukunftswerkstatt für den Telegrafenberg“ von der anwohnenden Nachbarschaft organisiert.

Das erste Planungstreffen ist am Dienstag, 20. Mai, um 17 Uhr.

Neuerungen Telegrafenberg | 19.03.25

Nachfolgende Informationen sind der Austausch-Gruppe entnommen.

Stadtverordnetenversammlung 05.03.25

Die Stadtverordnetenversammlung ist dem Vorschlag aus dem Bauausschuss gefolgt und hat das Projekt Quartier am Telegrafenberg von der Prioritätenliste der Verwaltung für 2025 gestrichen.

Alter Landtag

Wie einige von euch vielleicht bereits der Presse entnommen haben, hat das Land Brandenburg aufgrund der Nicht-Entwicklung den ‚Kreml‘ von der Sanus weiterverkaufen lassen an die KWD von Jan Kretzschmar. Wie dessen Pläne sind, ist noch nicht öffentlich bekannt, allerdings hat er bislang nach Recherchen von Stadt für alle u.a. hochpreisige sogenannte Mikro-Appartements entwickelt.

Altes Telekomgelände

Jenseits des Wissenschaftsparks wird aktuell das Gelände für Wissenschaftsnahe Nutzung beplant inkl. Verkehrsanschließung an den wissenschaftspark. Die Verwaltung hat uns zugesagt, die Pläne dazu Ende diesen Jahres öffentlich vorzustellen.

Grünflächeneröffnung 05.04.25

Das Grünflächenamt eröffnet die Flächen unten am Brauhausberg an dem Samstag von 12-16 Uhr. Als Nachbarschaftsinitiative involvieren wir uns dabei nicht.

Die neue Initiative bleibt am Ball und hält alle Interesst*innen per Signal weiter komprimiert informiert.
Man erreicht sie nach wie vor am besten per Mail an bi-telegrafenberg@proton.me

Neue Initiative gegründet | 14.01.25

scheinbar rumort es am Telegrafenberg…

Quellen: MAZ+ Artikel, Stadt für alle Potsdam, Tagesspiegel (€)

Hier könnten weit über 100 Wohnungen entstehen, entspräche die Stadtverordnetenversammlung den Plänen der Eigentümergemeinschaft.

Gleichzeitig sind die aktuellen Anwohner*innen über Neubauten in direkter Umgebung nicht allzu begeistert; sollen eventuell die Gärten neuem, teuren Wohnraum weichen.

Aus diesem Grund hatte eine neue Nachbarschaftinitiative (Mail) am 08.01. in die Comeniusschule geladen, wo sich knapp 80 Menschen austauschten, darunter auch drei Vertrerter*innen der Eigentümergemeinschaft.
Sorgen seien, wie auch damals bei der Anwohner*innen-Initiative Teltower-Vorstadt nachgelagerte Effekte der Bebauung, wie Gentrifizierung und Verdrängung, Mietsteigerungen, oder aber ökologisch-klimatischen Folgen.

Dies[e Verdichtung] sei mit den Klimazielen der Landeshauptstadt
Potsdam nicht vereinbar, zumal der untere Bereich der Planfläche bereits jetzt als Klima-Hotspot identifiziert ist.

Stadt für alle (Stand: 14.01.2024)

Aktuell läge der Ball bei der Stadt und deren Politiker*innen, da auch Themen wie Infrastruktur, Landschafts- und Trinkwasserschutzgebiet bedacht werden müssten.
In diesem Viertel erfolgte bereits viel Nachverdichtung, denkt man an die Speicherstadt, das nahe Umfeld des Hauptbahnhofs, sowie den ausstehenden Hang am Brauhausberg – gleichzeitig ist Wohnraum in Potsdam rar.

Obwohl der Bauausschuss die Planungen im Oktober aufgrund klimatischer und ökologischer Bedenken bereits abgelehnt hatte, wurden diese im Dezember wieder aufgegriffen.

Stadt für alle (Stand: 14.01.2024)

Sollte die Stadtverordnetenversammlung (SVV) nach der nächsten Sitzung am 22.01.2025 und trotz des Beitrags der Initiative mehrheitlich für einen Masterplan sein, würde voraussichtlich noch in diesem Jahr der Wettlauf um das beste Konzept beginnen.
Der „Gewinner“ würde dann 2026 präsentiert und durch die SVV als Grundlage für ein Bebauungskonzept herangezogen werden.

Gesundes neues Jahr | 02.01.25

Liebe Nachbar*innen, liebe Interessent*innen und Anwohner*innen,

ein neues Jahr startet und wir möchten allen einen gesunden Start ins neue Jahr 2025 wünschen.

Auch in diesem Jahr wollen wir versuchen Neuigkeiten im Kiez transparent und verständlich über unseren Blog bereitzustellen.
Vielleicht finden sich ein paar neue Mitstreiter*innen mit Themen, die im Viertel aktuell spannend und wichtig sind.

In Sachen RAW heißt es nun erst einmal abwarten, was aus der Großbaustelle nebenan wird. Der Baustart wurde nunmehr verkündet, mal sehen, ob der Zeitplan eingehalten werden kann.

Außerdem tut sich einiges in der Teltower Vorstadt jenseits der Heinrich-Mann-Allee. Auch hier wollen wir gerne berichten und unsere Netzwerke nutzen.

Fertigstellung RAW-Projekt | 23.12.24

aus den medien

Quellen: (1) MAZ+ Artikel, (2) MAZ+ Atrikel, 12/2024

Nach der Sanierung der denkmalgeschützten „Neue Halle“ am Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) geht es nun in die eigentliche Bauphase, welche statt bis ursprünglich Ende 2022 nun bis Ende 2027 abgeschlossen werden soll.

Eines der Hauptprobleme dürfte die Schwierigkeit sein, passende Ankermieter zu finden, hat die Corona-Pandemie doch viele Business-Modelle in die „Remote“ Arbeit bewegt; also das Arbeiten von zuhause, statt aus dem Büro heraus.
Darüber hinaus nennt der Geschäftsführer der The RAW GmbH, Mirco Nauheimer, aber auch Punkte wie eine schwierige Ausgangslage, explodierte Baukosten, Gentrifizierung und staatliches Mikromanagement als Gründe für die Verzögerung.

Trotzdem sieht der Geschäftführer Chancen für das Creative Village, gleichwohl seien die geschilderten Probleme nicht von der Hand zu weisen.
Dabei geht er vorallem auf veränderte Mietbedingungen nach Fertigstellung oder die Kriegssituation weltweit ein, welche die sowieso schon zurückhaltenden Investitionsentscheidungen weiter strapazieren dürften.

Auch jetzt bleibt die Nennung der Ankermieter ein Mysterium, welches sich erst nach Vergabe der Bauleistungen lüften soll. Auch hier wird also wieder vertröstet.
Die Universität jedenfalls fällt als Mieter aus, da sie nicht weiter an einer Anmietung interessiert ist. Auch die damals geplanten asiatischen IT-Firmen stehen so nicht mehr zur Verfügung. Mitschuld habe die Bauverwaltung mit zu optimistischen Aussagen, weshalb das Projekt nun neu beworben werden müsse.

Das größte Problem für Unternehmer ist ein völlig außer Rand und Band geratener Bürokratismus von zum Teil widersprüchlichen Vorschriften und Rechenschaftspflichten. Unternehmer brauchen mehr Bewegungsfreiheit statt Mikromanagement durch den Staat.

MAZ+ | Mirco Nauheimer, Geschäftsführer The RAW GmbH

Gleichzeitig befinden sich viele weitere Bauprojekte mit ähnlichem Ziel auf Halt, sodass es weiterhin kritisch scheint, wer hier mieten oder wie das Gelände verwendet wird.

Dafür könnte die „Mischnutzung“ einen Vorteil des Geländes bieten, da nicht nur Büroflächen entstehen sollen, sondern auch Freizeitbereiche, Einkaufsmöglichkeiten und ein wenig Verpflegung.
Ein weiterer Vorteil seien die kurzen Wege ins Zentrum, sowie nach Berlin.

Die Verzögerung seit Genehmigung im Sommer 2023 sei den mehrgleisigen Invesitionen in verschiedene Bauprojekte und unerwarteten Kosten für Archäologie und Konservierung geschuldet, so Mirco Nauheimer. Bisher verausgabt wurden 35 Mio. Euro, aktuellen Planungen nach geht es Richtung 200 Mio. Euro.

Auf Rückfragen zu Gentrifizierung in der Teltower Vorstadt wiederum regaiert der Geschäftsführer ausweichend und zurückhaltend. Er verweist auf den dynamischen Prozess der Bevölkerungsstruktur und hinterfragt lieber, warum neue Wohnungen so teuer sind, sind doch viele der Wohnungen in den Händen der Genossenschaften.

Als Lösung sieht der Geschäftsführer der The RAW GmbH vor allem Mischnutzung und schnellere Genehmigungen bei Bauvorhaben an nicht gefragten Gewerbestandorten für Wohnungsbau (Umwandlung). Jedoch nicht auf dem RAW-Gelände.

anmerkungen der aitv

Bereits vor Baustart hatten wir angemerkt und in vielen Austauschrunden kritisch darauf hingewiesen, dass so viele IT-Büroflächen nicht realitätsnah scheinen.

Auch die bis heute unausgesprochenen – damals vielleicht geplanten – Ankermieter waren ein klares Indiz für uns, dass das Projekt unternehmerische Risiken mit einkalkuliert.
Das spiegelt sich in der aktuellen Situation wieder, dass viele große IT-Firmen die Arbeit von zuhause unterstützen, um sich u.a. Kosten für Büroanmietungen zu sparen.

ehem. Anwohner*in

Das die nahe dem RAW gelegenen Wohnungen hauptsächlich in der Hand von Genossenschaften lägen ist so nicht korrekt. Die direkt angrenzenden Wohnungen liegen oft in der Hand von Privatvermietern, oder der kommunalen Pro Potsdam GmbH.

Diese verhalten sich, anders als Genossenschaften, wirtschaftlich investitionsorientiert und erhöhen in der Regel regelmäßig entsprechend dem gesetzlichen Rahmen ihre Mieten. Da Genossenschaften meist nur in den Eigenbestand investieren (Sanieren, Energetisierung, …) und keinen/kaum Neubestand schaffen ist eine Anpassung der Mieten seltener notwendig.

Jahresausklang 2024 | 02.12.24

Liebe Leser*innen, liebe Aktive, liebe Interessierte,

es ist still geworden um unsere Initiative und die soziale Erhaltungssatzung.
Tatsächlich überlegen wir weiterhin, wie wir uns für weitere Projekte im und am Kiez aufstellen wollen/können, welche Themen uns wichtig sind und wie wir die Belange von uns und euch, unseren Nachbar*innen, weiter in die Politik tragen können.

In diesem Sinne gönnen wir uns eine Auszeit zum Jahreswechsel und wünschen allen Unterstützer*innen, Nachbar*innen, Freund*innen und Mitstreiter*innen einen schönen Dezember, frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr 2025.

Wir hoffen auf weiterhin konstruktive und aktive Nachbarschaftsarbeit mit allen Anwohner*innen, der Stadtverwaltung und natürlich der Stadtpolitik.

Eure Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt

Umsetzung Milieuschutz | 25.11.24

aus den medien

Quelle: PNN/Tagesspiegel 21.11.2024

Wie bereits von der Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt (AITV), als auch einigen engagierten Stadtpolitiker*innen befürchtet stockt die Umsetzung der sozialen Erhaltungssatzung in der Teltower Vorstadt und Babelsberg Süd merklich.

Seit gut einem Jahr ist die erste soziale Erhaltungssatzung Potsdams rechtskräftig, und soll Gentrifizierung, sowie Verdrängungseffekte aufgrund von baulichen Maßnahmen („Luxusaufwertungen“) entgegenwirken.

Nach Auskunft der Verwaltung scheint dies jedoch nur stockend voran zu gehen, da die geplanten Stellen noch nicht besetzt werden konnten. Somit bleibt die (optimale) Umsetzung nach wie vor größtenteils aus; lediglich eine Hand voll Anträge wurde bisher geprüft, zwei weitere noch ausstehend.

entscheidungssicherheit vor wohnraumsicherung?

Es entsteht der Eindruck, dass trotz politischer Bemühungen gleich zwei Stellen für die Satzungsumsetzung vorzusehen, die Sicherheit bei einer etwaigen Ablehnung von geplanten Maßnahmen Vorrang hat vor einem zeitnahem Umsetzungsstart.

Sicher ist eine Prüfung und rechtssichere Entscheidung nur mit ausreichend Personal möglich, sodass es nachvollziehbar scheint, dass die Verwaltung hier auf die Besetzung der Stellen pocht, bevor sie mehrere Anträge prüfen kann.
Gleichzeitig wirft dies kein allzu gutes Licht von seiten der Bevölkerung auf den Willen die Satzung zugunsten der Mietzusammensetzung anzugehen.

ehem. Anwohner*in

Wie oft scheitern mögliche Steuerungsinstrumente der Stadt an der personellen Umsetzbarkeit.
Das wiederum fällt am Ende den Mieter*innen zur Last, sollten so nun doch Bauvorhaben durchgewunken, nach Prüfung genehmigt oder nicht rechtzeitig bearbeitet werden.

Es bleibt zu hoffen, dass nach einem Jahr nun doch noch eine Stellenbesetzung möglich wird, um das Instrument der sozialen Erhaltungssatzung, zeitnah optimal nutzen zu können.