News zum freiLand | 15.03.20

FB Beitrag vom freiLand zu aktuellen Aktionen/Veranstaltungen/… Absagen und bitte um solidarische, rationale Verhaltensweisen.

Daher entfallen u.a. gerade unsere Treffen vor Ort. Absprachen erfolgen vorerst digital per Mailverteiler.

Es muss jetzt u.a. darum gehen, uns solidarisch um Risikopersonen zu kümmern. (…) Unsere Solidarität muss jetzt zudem allen gelten, die in dieser Situation im Gesundheitswesen arbeiten.

Quelle des freiLands FB-Beitrag, Hauptquelle größtenteils JustPasteIt

Offener Brief zur aktuellen Situation im Bauplanverfahren | 01.03.20

An:

die Fraktionen der SPD, CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, Linke, die Andere, Bürgerbündnis

In Kopie an:

Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Oberbürgermeister Mike Schubert, Märkische Allgemeine Zeitung, Potsdamer Neueste Nachrichten, Hauptstadt TV, Radio Potsdam

Sehr geehrte Stadtverordnete, 

mit Verwunderung nehmen wir von der Anwohner*innen Initiative Teltower Vorstadt die neue Sachlage zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 36 zur Kenntnis („Neue Halle / östliches RAW-Gelände“). Laut einem Schreiben des Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Herrn Bernd Rubelt, vom 29.01.2020 an die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung wurden »[i]m Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens […] die sanierungs- und die neubaubezogenen Aspekte voneinander getrennt und in jeweils eigenständige Bauanträge gegossen«. In dem Schreiben wird zudem auf einen ersten Bauantrag verwiesen, der positiv beschieden wurde.

Als Anwohner*innen Initiative fragen wir uns, ob dieses als »Baustart durch die Hintertür« gewertet werden kann?

Bisher war uns aus der öffentlichen Berichterstattung sowie den Darstellungen auf der Einwohnerversammlung nicht ersichtlich, dass eine solche Zweiteilung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr.36 (hier weiter auch B-Plan genannt) beabsichtig ist. Entsprechend der Mitteilung von Herrn Rubelt ist der nun positiv beschiedene Bauantrag vorhabenunabhängig zu verstehen. Uns erschließt sich die Losgelöstheit vom Gesamtprojekt nicht und wir fragen uns stark, wie groß der politische Gestaltungsspielraum bei der Beurteilung des angekündigten Entwurfs eines städtebaulichen Vertrags sein wird, wenn bereits Baumaßnahmen begonnen haben.

Inwiefern wird Bürgerbeteiligung durch diese Vorgehensweise ad absurdum geführt?

Der nunmehr begonnene Baubeginn lässt uns stark daran zweifeln, dass momentan eine ernsthafte Bürgerbeteiligung verfolgt wird. Und wir fragen uns, wie dieses Projekt trotz der umfangreichen Einwände von Bürger*innen seitens der Bauverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt beurteilt wird. Diese Frage stellt sich für uns auch, weil wir seit Monaten auf eine Rückmeldung der Stadtverwaltung auf unsere zahlreich eingereichten Einwände warten. Das im Planungsverfahren zwingend vorgesehene Votum der Stadtverordnetenversammlung ist ebenso wenig erfolgt. Ein ernsthafter Einbezug der Bevölkerung kann in unseren Augen nur dann umgesetzt und entsprechend wertgeschätzt werden, wenn jegliche Art von Baubeginn erst nach einer finalen Abwägung der Einwände genehmigt wird und die Umsetzung innerhalb eines städtebaulichen Vertrages nach der finalen Absegnung durch die Stadtverordnetenversammlung erfolgt.

Warum gilt die Kreativität und Lösungsfindung, mit der das Bauplanverfahren vorangetrieben wird, nicht auch in gleicher Intensität für die Erlassung einer sozialen Erhaltungssatzung?

Nachhaltig irritiert sind wir, dass trotz offensichtlicher Fortschritte im Bauplanverfahren bislang keine Bemühungen hinsichtlich des Schutzes der Anwohner*innen der Teltower Vorstadt zu erkennen sind. Die in den Presseberichten verdeutlichten Planungen, insbesondere hinsichtlich der Ansiedlung von Unternehmen, bestätigen uns in unseren anfänglichen Befürchtungen, dass ein massiver Zuzug zu erwarten ist, der den Druck auf die unmittelbare Nachbarschaft spürbar erhöhen wird. Die von verschiedenen Seiten als sinnvoll erachtete Definition einer sozialen Erhaltungssatzung für das betroffene Umfeld droht jedoch in dieser Lage zu einem Lippenbekenntnis zu verkommen.

Wir knüpfen mit diesem Schreiben an unsere seit letztem Frühjahr andauernden Bemühungen an und appellieren erneut an Sie…

… sich für die Ernsthaftigkeit der Beteiligungsmöglichkeiten (von Bürger*innen und Anwohner*innen) in diesem Bauverfahren einzusetzen;

… der Verwaltung umgehend den Auftrag zur Erlassung einer sozialen Erhaltungssatzung zu erteilen;

… den Vertragsentwurf des städtebaulichen Vertrages einzufordern, bevor ein endgültiger Baubeginn erfolgt;

… wirtschaftliche Interessen und soziale Belange in Potsdam mindestens gleichwertig zu behandeln. Die Menschen, die hier bereits leben, wollen genauso ernst genommen werden, wie jene, die mit großen und mitunter schwer zu durchschauenden Versprechen in die Stadt kommen.

Die Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt hofft auf Ihre Unterstützung und steht für einen weiteren konstruktiven Dialog gern zur Verfügung. 

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Kriete und Reiko Käske

im Namen der Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt

Der schönste Standort für kluge Köpfe – Informationsverantaltung | 20.02.20

Einleitung

Ein Vortrag des „regionales Wachstum-Teams“ unter Herrn Stefan Frerichs (Leiter Wirtschaftsförderung) vom 20.02.2020 (VHS Potsdam, Raum 2-09) soll informieren welche Baustellen zur Wirtschaftsförderung derzeit in Potsdam laufen: u.a. Science Park (Golm), Medienstadt (Babelsberg), RAWGelände (Teltower Vorstadt) und der Telegrafenberg.

Standortfaktoren

Zunächst wurde differenziert zwischen (1) individuellen und (2) rechtlichen Standortfaktoren: (zu 1) Inhalt des Projektes, Budget, Lage, Ausstattung, (zu 2) Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, Baugenehmigungen, weitere Satzungen und Spezialgesetze

In der WirtschaftsWoche belegt Potsdam unter den 71 größten kreisfreien Städten das vordere Drittel (1. Platz u.a.: Lebensqualität, Wohnungsneubau)

Herr Frerichs

Markenkerne

Potsdam besitzt, so Frerichs weiter, 3 Markenkerne, die die Lebensqualität erhöhen und maßgeblich definieren:

  1. UNESCO Weltkulturerbe Geschichte (Schlösser und Gärten, z.B. Sanssouci)
  2. Wissenschaft ( zwei Universitäten und 40 weitere Forschungseinrichtungen)
  3. Filmpark Babelsberg (Universotät Potsdam und Filmuniversität Babelsberg)

3 von 6 Wirtschaft-Cluster

Daher läge der Fokus der Wirtschaftskraft auf den drei Clustern (1) Tourismus, (2) Gesundheitswirtschaft und (3) Informations- und Kommunikationstechnik (kurz: IKT), Bereich Medien-/Kreativwirtschaft (Film/Medien und IT/Software)

Exkurs: Media Tech Hub Potsdam

Seit sich Potsdam 2016 waghalsig bei der de:hub Initiative des BMWi als eines von insgesamt zwölf Digital Hubs in Deutschland beworben hat, hat sich einiges getan: Potsdam ist seit 2017 Deutschlands EINZIGSTES Media Tech Hub – d.h. ein Digital Hub mit Fokus ausschließlich auf Medientechnologie (Artikel 2018: PNN).

Das RAW-Gelände (B-Plan 36)

Zum RAW-Gelände gab es auch einige Neuigkeiten, so z.B., dass das IKT-Zentrum (IT, Software) dort bereits 2021 in Betrieb gehen könnte. Klar war von Beginn an, dass an diesem Standort kein reiner Supermarkt gebaut werden würde, sondern die Gewerbefläche nahe des Hauptbahnhofs auch als solche genutzt werden sollte.

[Bei der Nutzung] sind wir stur geblieben.

Herr Frerichs

Herr Frerichs merkte an, dass es viel Aufmerksamkeit mit sich zog, die mehr oder weniger kritischer Natur war. Diese kam sowohl vom Gestaltungsrat als auch diversen anderen Gremien und natürlich der Anwohnerschaft.

Es war sofort klar, dass es klappt.

(sinngemäß) Herr Frerichs

Mittlerweise ist dort ein IT-Zentrum geplant, welches nahe Berlin (internationaler IT-Gründer-Boom) großes Ansehen geniesen dürfte. Bestehen soll es aus den denkmalgeschützten RAW-Hallen (genau genommen ist der Blick von den Gleisen auf die Hallen denkmalgeschützt) und einem mordernen Neubau (Frontbau und langer Riegel). Auf dem Gelände sind neben den Büroräumen auch eine „Muckibude“, Vortragsräume und ein Supermarkt angedacht. Somit könnte das Gelände als „Innovationlab“ für Firmenzentralen dienen, anstatt nur Zweigstellen nach Potsdam zu locken.

Es handelt sich hierbei um ein paralleles Verfahren, wodurch bereits ein Bauantrag für vorbereitende Maßnahmen (Baufeldberäumung, Bodensanierung, …) positiv beschieden wurde. Ziel sei es den Durchführungsvertrag (= städtebaulicher Vertrag) zu Mai, spätestens jedoch Juni, an die Stadtverordnetenversammlung (SVV) zu bringen, welche ihn dann voraussichtlich für Korrekturen an die Fachausschüsse reichen. Dies kann über eine erste Lesung hinaus gehen und mehrere Zyklen durchlaufen, gerechnet wird mit einer Verweildauer von etwa 1-3 Monaten, sodass nach finaler Annahme durch die SVV im Herbst mit dem Bau der Neubauten begonnen werden könne (Dauer ca. zwei Jahre).

Jahreswechsel | 31.12.19

Allen Interessierten, Beteiligten und Nachbarn der Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt wünschen wir an dieser Stelle ein gesegnetes, frohes und tolles neues Jahr 2020!

Habt eine wunderschöne Zeit bei Freunden und Familie und lasst uns gemeinsam im neuen Jahr mit neuer Energie starten unseren Anliegen Gehör zu verschaffen.

Bis dahin eine ruhige, erholsame Zeit bis zum Jahr 2020!

Eure Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt

Glühweinabend in der Nachbarschaft | 14.12.19

Nachbarschaft-Glühwein mit Plätzchen und Musik

Danke an alle, die trotz des Regens und Windes in den trockenen Phasen vorbeigeschaut haben und sich an den mitgebrachten Plätzchen und Glühwein erfreut haben.

Danke auch an die fleißigen Bäcker*innen und Glühweinkocher*innen!

Es war toll mit Euch!

Reminder 14.12. Vorweihnachtliches Beisammensein | 08.12.19

Weihnachten kommt immer so plötzlich… Und ehe man sich versieht ist das Jahr um!

Anwohnerin

Um davor noch einmal gemütlich zusammen zu kommen – basierend auf dem durchweg positivem Feedback zum Stadtteilfrühstück – organisiert die Anwohner*innen Initiative Teltower Vorstadt einen gemütlichen Glühweinabend im Viertel.

Eckdaten

  • Wann? Samstag 14.12.2019, ab 16 Uhr
  • Wo? Innenhof zwischen Kurze Straße und Schlaatzstraße
  • Wer? Die Anwohner*innen der Teltower Vorstadt
  • Wofür? Weil bald Weihnachten ist
  • Tipp: Eingang Ecke Schlaatzweg und Schlaatzstraße, beim Spielplatz

Es wird sicherlich etwas Glühwein und Punsch, Plätzchen und Kerzenschein geben. Vermutlich auch etwas (kitschige) Weihnachtsmusik und garantiert gute Laune. Alle Nachbar*innen sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen und/oder etwas beizusteuern (Plätzchen sind gern gesehen).

Wir freuen uns auf Dich / Euch

Reminder 14.12. Glühwein und Punsch | 01.12.19

Save the date / vormerken

Denkt daran, am Samstag den 14.12. gibt es einen gemütlichen Glühweinabend im Viertel.

Details folgen

Der genaue Ort und Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben. Außerdem suchen wir noch helfende Hände für Plätzchen und Co. Wenn jemand Interesse hat einfach an unsere Email Adresse schreiben, wir freuen uns.

Bis zum 14.12.19!

Einladung: Advent, Advent… ab 15 Uhr | 24.11.19

… ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier.
Schon steht Weihnachten vor der Tür.

Sprichwort

Die ersten großen Schritte haben wir hinter uns gebracht und das Jahr neigt sich seinem letzten Monat entgegen.

Das möchten wir gerne mit Euch, liebe Nachbar*innen, liebe Unterstützer unserer Sache, ausklingen lassen mit einem gemeinsamen Punsch-Nachmittag im Kiez (gerne auch mit Glühwein und ein paar Plätzchen).

Angedacht ist dieser Nachmittag für Samstag, den 14.12., gegen 15 Uhr. Ein genauer Treffpunkt steht derzeit noch nicht fest, wird hier aber auf jeden Fall noch bekannt gegeben.

Seid dabei, stoßt mit uns und Euren Nachbar*innen an, tauscht Euch aus, plaudert und habt einen schönen Nachmittag im Kiez. Bringt gerne Nachbarn, Freunde und Bekannte mit. Plätzchen sind auch gern gesehen.

Wer dann im Anschluss noch Motivation haben sollte kann auch gerne zu unserem Treffen der Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt kommen (voraussichtlich im freiLand).

Einladung zum Treffen am 27.10. 17 Uhr im Freiland | 22.10.19

Auch diesen Sonntag um 17 Uhr wollen wir uns wieder im Freiland treffen. Es soll eine etwas größere Runde werden; wir versuchen noch, einen Raum zu bekommen. Ich werde diesen dann hier nachtragen.

Am 6.11. findet die nächste Stadtverordnetenversammlung statt, dabei wird auch in irgendeiner Form das RAW-Gelände auf dem Plan stehen. Zu diesem Anlass möchten wir nochmal unsere Forderungen unter’s Volk und die Stadtverordneten bringen.

Zur Ideensammlung laden wir alle ein, die sich – wie wir – für eine soziale Erhaltungssatzung stark machen wollen, sei es in der Teltower Vorstadt oder in anderen Potsdamer Stadtvierteln.